Verkehrsstrafrecht Köln

Droht Ihnen eine Geldbuße oder gar der Entzug der Fahrerlaubnis wegen einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr? Wir können Ihnen helfen! Als Fachanwälte für Strafrecht wissen wir aus langjähriger Erfahrung, wie wichtig im Verkehrsstrafrecht eine frühzeitige Beratung ist. Nicht zuletzt, weil die Folgen wie Fahrverbot und Bußgeld sich erheblich auf das Leben des Betroffenen auswirken können. Als Kanzlei für Verkehrsstrafrecht in Köln stehen wir mit Rat und Tat an Ihrer Seite.

Was gehört zum Verkehrsstrafrecht?

Im Verkehrsrecht werden Straftaten und Ordnungswidrigkeiten unterschieden. Grundsätzlich besteht der Unterschied in der Schwere des Verstoßes. Während Ordnungswidrigkeiten eher kleinere Vergehen wie das Übertreten der Höchstgeschwindigkeit oder Falschparken behandelt, gehören zu den Straftaten innerhalb des Verkehrsrechts Vergehen wie Fahren unter Alkohol und Drogen, Nötigung (Drängeln), Fahren ohne Versicherungsschutz und Führerschein bis hin zu Fahrlässige Tötung, Gefährdung des Straßenverkehrs und Kennzeichenmissbrauch. Ein weiterer Unterschied zwischen Strafrecht und Ordnungswidrigkeit ist, dass Straftaten eher bewusst durchgeführt werden und Ordnungswidrigkeiten eher fahrlässig zustande kommen.

Verfahren des Verkehrsstrafrechts liegen meist folgende Vergehen zugrunde:

  • Verkehrsunfallflucht
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Fahrlässige Körperverletzung oder Tötung
  • Fahren ohne Fahrerlaubnis
  • Fahren ohne Versicherungsschutz
  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
  • Nötigung im Straßenverkehr

Wir sind Ihre Anwälte für Strafrecht in Köln Kontaktieren Sie uns!
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Die beiden Rechtsgebiete unterscheiden sich auch in den Folgen. Delikte im Verkehrsstrafrecht werden in der Regel vor Gericht verhandelt. Aus diesem Grund ist hier meist ein Rechtsanwalt erforderlich. Bei einer Verurteilung ist entweder mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe – insbesondere jedoch mit einem Fahrverbot oder einem Entzug der Fahrerlaubnis – zu rechnen. 

Eine Ordnungswidrigkeit wird zunächst in einem außergerichtlichen Verfahren geahndet. Hierbei wird ein Bußgeldbescheid durch eine zuständige Behörde ausgestellt, gegen den Widerspruch eingelegt werden kann. Aber auch hier kann ein Fachanwalt einen Schaden – beispielsweise ein Fahrverbot – abwenden.

Ein häufiger Grund, warum sich Klienten an unserer Kanzlei wenden, ist ihr Verhalten nach einem Verkehrsunfall, da sich gegebenenfalls nach einem Verkehrsunfall unerlaubt vom Unfallort entfernt haben. Oftmals besonders rigoros werden Straftaten wie eine Trunkenheitsfahrt, bei der andere Menschen zu Schaden kommen, bestraft. Hier ist es besonders wichtig, sich frühzeitig von den erfahrenen Rechtsanwälten in unserer Kanzlei beraten zu lassen.

Ebenso kann auch ein Bußgeld schmerzlich sein. Zum Beispiel bei einer sehr hohen Übertretung der Geschwindigkeit. Auch hier kann ein Fachanwalt aus unserer Kanzlei Schaden von Ihnen abwenden.

Wann sollten Sie einen Anwalt für Verkehrsrecht einschalten?

Die rechtliche Auseinandersetzung mit Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr erfordert spezielle Fachkenntnisse. Beispielsweise können nachfolgende verwaltungsrechtliche Maßnahmen wie z. B. der Entzug der Fahrerlaubnis weitreichendere Folgen für den Betroffenen haben als das Bußgeld selbst. Denn das Nachgehen einer beruflichen Tätigkeit oder gar die gesamte Lebensgestaltung sind häufig mit der Fahrerlaubnis verknüpft.

Frühzeitige Beratung – noch bevor ein Beschuldigter (bzw. Betroffener) sich zur Sache einlässt – ist unbedingt notwendig, um schwere Nachteile zu vermeiden. Wir besprechen zusammen, welches Vorgehen zu welchem Zeitpunkt das beste ist, um Ihre Interessen vorteilhaft zu wahren und Schaden von Ihnen abzuwenden.

Welche Eigenschaften sollte ein guter Anwalt für Verkehrsrecht in Köln besitzen?

Im Strafrecht zählt neben dem Fachwissen besonders eine jahrelange Erfahrung in der Vertretung von Mandanten vor Gericht. Es gilt, schnell und kompetent zu handeln, aber auch persönlich und ausführlich zu beraten. Schließlich stehen die Interessen des Mandanten im Fokus eines guten Anwalts für Verkehrsrecht.

Gemeinsam mit Ihnen werden die Rechtsanwälte Hatlé & Westkamp die optimale Strategie suchen – und finden.

Welche Rolle spielt ein Strafverteidiger im Verkehrsstrafrecht konkret?

Als Beschuldigter oder Beschuldigte im Verkehrsstrafrecht kann Sie ein Strafverteidiger auf verschiedene Arten entscheidend unterstützen. Zunächst hat er die Möglichkeit der Akteneinsicht. Dergestalt kann er einsehen, welche Beweismittel gegen Sie vorliegen und wie die Situation bisher rechtlich bewertet wird. Außerdem kann ein Anwalt für Strafrecht bereits vor einer möglichen Gerichtsverhandlung darauf hinarbeiten, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellt. Hierfür hat er bzw. sie beispielsweise die Möglichkeit, Zeugen und Zeuginnen oder Gutachter und Gutachterinnenhinzuzuziehen.

Wenn dennoch Anklage erhoben wurde, unterstützt ein Verteidiger Sie in der mündlichen Verhandlung. Hier kann er Anträge zur Sachverhaltsaufklärung stellen und dem Gericht seine bzw. ihre rechtliche Meinung darlegen, um möglichst eine Einstellung oder einen Freispruch zu erreichen. Sollten Sie verurteilt werden, kann Ihr Strafverteidiger bzw. Ihre Strafverteidigerin zudem Berufung einlegen. Dann folgt eine zweite Instanz mit entsprechender Unterstützung in den Verhandlungen, in der die Möglichkeit besteht, dass ein günstigeres Urteil gefällt wird.

Kann mir der Führerschein schon vor der Verhandlung entzogen werden?

Wenn entsprechende Voraussetzungen vorliegen, kann Ihnen der Führerschein bereits vor der Verhandlung entzogen werden. Die Staatsanwaltschaft kann bei schweren Verkehrsstraftaten, bei denen davon auszugehen ist, dass die Fahrerlaubnis entzogen werden wird, einen solchen vorläufigen Führerscheinentzug beim zuständigen Strafrichter oder der zuständigen Strafrichterin beantragen. Dies ist in § 111a der Strafprozessordnung geregelt. Ein relativ verbreitetes Beispiel stellt der Autofahrer oder die Autofahrerin dar, der bzw. die mit mehr als 1,1 Promille Blutalkoholals Führer oder Führerin eines Kraftfahrzeugs angetroffen wird.

Daran schließt sich auch die Frage an: Wird die Dauer der Entziehung der Fahrerlaubnis vor der Verhandlung auf die Sperrfrist angerechnet? Dies ist keine zwingende Folge und bedarf daher entsprechender Bemühungen durch den Verteidiger. Voraussetzung für die Anrechnung ist, dass die Mindestsperrfrist von sechs Monaten überschritten worden ist. Außerdem darf die Sperrfrist insgesamt drei Monate nicht unterschreiten.

Was passiert, wenn ich bei einem Verkehrsdelikt keine Aussage mache?

Selbstverständlich haben Sie als Beschuldigter oder Beschuldigte in einem Verkehrsstrafverfahren auch das Recht, die Aussage zu verweigern. In vielen Fällen ist dies sogar ratsam: Wenden Sie sich zunächst an einen Anwalt für Strafrecht, der dann Akteneinsicht beantragt. Auf Basis dieser Informationen berät Ihr Rechtsanwalt Sie dann zur günstigsten Aussagestrategie. Sodann besteht die Möglichkeit, dass der Verteidiger eine Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen – in enger Abstimmung mit Ihnen – zur Verfahrensakte reicht.

 Damit beugen Sie dem Risiko vor, sich möglicherweise in einer Vernehmung versehentlich selbst zu belasten, und legen den Fall von Anfang an in professionelle Hände.

Gibt es Unterschiede zwischen dem Strafbefehl und einer Anklage im Verkehrsstrafrecht?

Ja, es gibt im Verkehrsstrafrecht einige wesentliche Unterschiede zwischen einem Strafbefehl und einer Anklage. Es gibt aber auch eine wichtige Gemeinsamkeit.

Sie unterscheiden sich darin, dass Strafbefehlsverfahren vereinfachte Verfahren sind, bei denen auf die mündliche Verhandlung verzichtet wird. Außerdem erfolgen diese Verfahren zeitnäher und die Staatsanwaltschaft fordert in der Regel nur eine Mindeststrafe beziehungsweise eine Mindest-Sperrfrist für den Fahrerlaubnisentzug.

Gegen den Strafbefehl können Sie Einspruch einlegen, wenn Sie sich von einer mündlichen Verhandlung in einem regulären Strafverfahren bessere Ergebnisse erhoffen. Andererseits besteht dort aber auch das Risiko einer höheren Strafe. Was die bessere Strategie ist, kann ein erfahrener Anwalt für Strafrecht einschätzen.

Die Gemeinsamkeit ist schließlich, dass ein Strafbefehl, sobald er rechtskräftig ist, einem normalen Urteil gleichsteht.

Welche Auswirkungen kann ein Verkehrsstrafverfahren auf den Beruf haben?

Wenn Sie für die Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit auf den Führerschein angewiesen sind, sind die Auswirkungen offensichtlich. Insbesondere für Berufskraftfahrer und -fahrerinnen, wie Taxi- oder Lkw-Fahrer und -fahrerinnen, hat ein Fahrerlaubnisentzug häufig schwerwiegende berufliche Konsequenzen. Aber auch Außendienstmitarbeiter und -mitarbeiterinnen oder Menschen, die aufgrund von Schichtdienst oder fehlender ÖPNV-Alternativen für den Arbeitsweg mit dem Auto fahren müssen, erleiden oft berufliche Konsequenzen durch den Führerscheinentzug. Gerade wenn Ihre berufliche Existenz gefährdet ist, sollten Sie sich frühzeitig durch einen Anwalt oder eine Anwältin für Verkehrsstrafrecht beraten lassen.

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